Von der Gründung bis in die 1960er: Wachstum in schwierigen Zeiten

Von 44 Nürnberger Bäckermeistern im Jahr 1901 als “Rohstoff-Einkaufsgenossenschaft von Mitgliedern der Bäckerinnung Nürnberg und Umgebung eGmbH” gegründet, wuchs die damals vierte im Reichsgebiet eingetragene Genossenschaft in den folgenden Jahren auf 623 Mitglieder. Mit einem Umsatz von 2.527.000 Reichsmark im Jahr 1932 lag sie an fünfzehnter Stelle unter mittlerweile 38 Reichsbäckergenossenschaften. Zwischen 1942 und 1965 änderte die Genossenschaft noch zweimal ihren Namen: zunächst in Bäcker-Einkauf eGmbH Nürnberg und später in BÄKO-Nürnberg Bäcker- und Konditorengenossenschaft eGmbH. Aufgrund des anhaltenden Wachstums der Genossenschaft wurde 1953 das städtische Grundstück in der Ostendstraße 149/151 in Nürnberg erworben und bebaut. Der Umzug in das “Haus der Bäcker” erfolgte am 1. Mai 1957.

 

Die 1970er bis zur Jahrtausendwende: Vergrößerung und zwei Umzüge

Am 1. Oktober 1970 fusionierten die Bäckergenossenschaften Nürnberg und Fürth zur BÄKO Franken eG Nürnberg. In den Jahren bis 1982, nach einigen Verhandlungen mit der Stadt Nürnberg, wurde das Grundstück in der Ostendstraße erweitert. Eine über die gesamte Fläche unterkellerte Technikhalle bot nun weiteren Platz. Doch schon elf Jahre später stand aufgrund fehlender Möglichkeiten einer Grundstückserweiterung ein erneuter Umzug bevor: Der 1. September 1993 war der erste Arbeitstag am neuen Firmensitz der BÄKO Franken, Mühlsteig 10 in 90579 Langenzenn.

 

Bis heute: weiterhin auf Erfolgskurs

Bis heute hält die BÄKO ihren Erfolgskurs und wächst kontinuierlich. Nach Verschmelzungen mit der BÄKO Erlangen, Westmittelfranken Ansbach, Weißenburg, Bayreuth und Marktredwitz wurde die BÄKO Franken nach der Verschmelzung mit der BÄKO Oberbayern-Nord, Ingolstadt im Jahr 2009 zur BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG.
Die Zentrale in Langenzenn und die zwei Betriebsstätten Ingolstadt und Leupoldsgrün sind die Bindeglieder zu Kunden und Mitgliedern, deren Erfolg ein erklärtes Ziel der BÄKO ist.